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Sanierung der Mauer des jüdischen Friedhofs in Schleiden

Die verheerende Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 richtete im Raum Schleiden schwere Schäden an. Davon betroffen war auch die Stützmauer, die den jüdischen Friedhof von dem darunterliegenden bebauten Grundstück trennt. Die Wassermassen beschädigten die Mauer derart, dass Einsturzgefahr bestand. Daher musste der Friedhof vorübergehend gesperrt werden und ist seitdem (Stand: Dezember 2025) nicht zugänglich.

Der Friedhof, ebenso wie der in Gemünd, gehört dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein in Düsseldorf. Auf Anfrage berichtete die Geschäftsführerin des Landesverbands, Dr. Inna Goudz, dass die Sanierungsarbeiten seit Herbst im Gange sind. Der Fortschritt der Arbeiten ist zufriedenstellend, die Fertigstellung werde voraussichtlich im kommenden Frühjahr erfolgen.

Nach Abschluss der Sanierung übernimmt die Stadt wieder die Pflege des Friedhofs. Aufgrund der jahrelangen nicht möglichen Pflege sind umfangreiche Arbeiten notwendig, da einige Grabsteine stark zugewachsen sind. Das gilt auch für die 1992 aufgestellte Namenstafel.

erinnern.bedenken.handeln e. V.